Europäische Woche der Abfallvermeidung - Mach mit!
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) will den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen fördern. Sie zeigt Alternativen zur Wegwerfgesellschaft. Dabei bedeutet Abfallvermeidung automatisch auch Ressourcen- und Klimaschutz.
Das Schwerpunktthema lautet: Reparieren statt wegwerfen: Elektroschrott vermeiden.
Dabei geht es um die „drei R`s“:
Reduce / Reuse / Recycle
(Reduzieren / Wiederverwenden / Stofflich verwerten)
Die Aktionswoche findet vom 22. bis 30. November 2025 statt.
Während der Aktionswoche machen sich europaweit zehntausende Menschen zeitgleich für die Abfallvermeidung stark.
Durch vielfältige Aktionen soll das Bewusstsein für die Vermeidung von Abfällen dieses Jahr speziell von Elektroaltgeräten geschärft werden.
Möglichst viele Menschen aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen sensibilisiert und durch Best-Practice-Beispiele motiviert werden. Mitmachen können Privatperson, Kommunen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Universitäten oder Unternehmen.
Jede noch so kleine Aktion zur Abfallvermeidung trägt zu mehr Ressourcenschutz bei und kann Vorbild für andere sein.
In der Aktionskarte können Sie gezielt nachschauen, welche Aktionen z. B. von Einzelpersonen, Behörden oder Unternehmen bereits angemeldet sind. Eine Aktion Ihrer Organisation können Sie hier anmelden.
Auch unabhängig von der Aktionswoche der EWAV kann jede und jeder Einzelne im Alltag zuhause oder beim Einkaufen bereits mit kleinen Maßnahmen beginnen, das eigene Abfallaufkommen und damit den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.
Wichtig ist, einfach anzufangen!
Und so könnte Ihre Woche der Abfallvermeidung beispielsweise aussehen:
| Tag | Aktion | Hintergrund |
|---|---|---|
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Ausmisten ist angesagt! Sammeln Sie 5 Gegenstände in der Wohnung, die Sie im letzten Jahr nicht genutzt haben und verschenken sie an ein Sozialkaufhaus oder einen Nachbarn/Bekannten |
Laut Statistischem Bundesamt besitzt ein erwachsener Westeuropäer ca. 10.000 Dinge. Nur einen Bruchteil davon brauchen wir allerdings wirklich, deswegen sollte jeder Neukauf gut überlegt werden. |
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Loch in der Hose, Milchaufschäumer hat gestern noch funktioniert, Fahrrad fährt nicht mehr? Reparieren Sie selbst unter Hilfestellung in einem „Repair-Café“. |
Die Wiederverwendung gebrauchsfähiger Gegenstände und Kleidung spart Ressourcen und Energie. Reparatur-Initiativen und Repair-Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen alleine oder gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen kaputte Gegenstände wie Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und auch Kleidung repariert werden können. Die Reparaturen sind grundsätzlich kostenlos. Werkzeug und Materialien werden zur Verfügung gestellt. Reparatur-Initiativen werden finanziell gefördert. Reparaturanleitungen und weitere Informationen gibt es im Abfallratgeber. |
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Starten Sie eine gemeinsame Müllsammelaktion mit Ihrem Verein oder in Ihrer Nachbarschaft. |
Suchen Sie im Internet nach „ramadama“ und ihrem Wohnortnamen, hier im Veranstaltungskalender des Abfallratgebers, im CleanupNetwork oder Let`s Clean Up Europe nach Aufräumaktionen in Ihrer Gemeinde oder Stadt. |
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Sammeln Sie alle Alt-Batterien in Ihrer Wohnung und geben Sie diese entsprechend den Herstellerangaben im Handel oder bei einer kommunalen Sammelstelle zurück. |
In Batterien und Akkus befinden sich wertvolle, tlw. recyclebare Rohstoffe wie Kobalt, Mangan, Seltene Erden, Gold, Silber, Nickel, Kupfer, Aluminium, Lithium, Zink sowie Eisen/Stahl. Manche Batterien enthalten auch gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe (Quecksilber, Cadmium, Blei), weswegen sie fachgerecht entsorgt werden müssen. Wohin mit alten Lithium-Ionen Akkus? Erklärvideo |
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Bereits beim Einkauf können Sie auf unnötige Verpackungen verzichten. Nutzen Sie Unverpackt-Läden oder greifen Sie zu loser Ware im Supermarkt wie bei Obst und Gemüse. |
Bereits beim Einkauf können Sie auf unnötige Verpackungen verzichten. Nutzen Sie Unverpackt-Läden oder greifen Sie zu loser Ware im Supermarkt, z. B. bei Obst und Gemüse. Wann und wo immer möglich „Mehrweg- statt Einweg“. Verpackungsmaterialien sind zwar hilfreich, belasten aber durch unachtsames Wegwerfen und aufgrund der kurzen Lebensdauer unsere Umwelt. Alternativen: |
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Schätzungen zufolge, lagern allein in deutschen Schubladen etwa 200 Millionen unbenutzte Mobiltelefone. Dabei stecken in unseren Mobiltelefonen wichtige Rohstoffe. Für die in Deutschland jährlich verkauften 24 Millionen Smartphones, werden etwa 720 kg Gold, 264 kg Palladium, 7.320 kg Silber, 396 Tonnen Kupfer und 1.521 Tonnen Kunststoffe verbraucht. Deren Gewinnung, Produktion aber auch Nutzung verursachen erhebliche Umweltauswirkungen. Auch für den Neukauf gibt es mittlerweile mehrere Anbieter, die generalüberholte Geräte zu Neukonditionen anbieten. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. |
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Teilen statt Besitzen!Nicht alle Geräte oder Gegenstände im Haushalt, wie Werkzeuge oder Autos, müssen eigens angeschafft werden. Kennen Sie schon die Sharing Initiativen in Ihrer Umgebung? |
In einer Sharing Economy oder der „Wirtschaft des Teilens“ werden Güter durch Teilen, Tauschen, Leihen, Mieten oder Schenken gemeinschaftlich genutzt. Auch Dienstleistungen können hierbei kollektiv angeboten werden. Besonders bekannt sind die stetig wachsenden Sharing-Anbieter im Mobilitätsbereich. In Gebrauchtwarenläden oder bei Verleihportalen können Geräte und Ausrüstungen für Veranstaltungen, Spielzeug oder andere Alltagsgegenständen ausgeliehen werden. Die Sharing Economy senkt den Ressourcenverbrauch, stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft und erweitert das soziale Netzwerk. |



Loch in der Hose, Milchaufschäumer hat gestern noch funktioniert, Fahrrad fährt nicht mehr? Reparieren Sie selbst unter Hilfestellung in einem „Repair-Café“. 
Starten Sie eine gemeinsame Müllsammelaktion mit Ihrem Verein oder in Ihrer Nachbarschaft.
Sammeln Sie alle Alt-Batterien in Ihrer Wohnung und geben Sie diese entsprechend den Herstellerangaben im Handel oder bei einer kommunalen 
Diese Woche ist plastikfreies Einkaufen angesagt.
Geben Sie Ihre ausrangierten Handys und Smartphones an einer 
Teilen statt Besitzen!